
Ramallah (UNA/WAFA) – Der palästinensische Journalistenverband bekräftigte, dass die Pressefreiheit in Palästina kein Slogan, sondern ein täglicher Kampf angesichts der anhaltenden Verstöße und Angriffe der israelischen Besatzungsmacht sei.
In einer heute, Sonntag, anlässlich des Welttags der Pressefreiheit veröffentlichten Erklärung bekennt sich die Gewerkschaft zu ihrer nationalen und beruflichen Verantwortung und erinnert an die Opfer palästinensischer Journalisten, die in einer außergewöhnlichen Realität, in der Worte und Bilder ins Visier genommen werden und Journalisten allein für die Ausübung ihrer beruflichen Pflicht verfolgt werden, einen hohen Preis für die Verteidigung der Wahrheit gezahlt haben.
Sie betonte, dass Journalisten zunehmend mit gezielten Angriffen konfrontiert seien, an der Berichterstattung gehindert würden und bei der Ausübung ihrer Tätigkeit verhaftet und ermordet würden.
Sie gedachte der Seelen der ermordeten Journalisten, der Gefangenen und Verwundeten sowie all jener, die trotz der Risiken weiterhin das Vertrauen in die freie Sprache hochhalten, und betonte, dass diese Verbrechen sie nicht davon abhalten werden, ihre berufliche und nationale Pflicht zu erfüllen.
Die Gewerkschaft forderte außerdem die internationale Gemeinschaft und Menschenrechtsorganisationen auf, ihren rechtlichen und moralischen Verpflichtungen nachzukommen, palästinensische Journalisten zu schützen, die Täter von Verbrechen gegen sie zur Rechenschaft zu ziehen und die Politik der Straflosigkeit zu beenden.
Sie rief das palästinensische Volk, Journalistenkollegen, alle nationalen Kräfte und zivilen Institutionen dazu auf, sich umfassend an den Solidaritätsveranstaltungen und Mahnwachen zu beteiligen, um die Einigkeit in der Position zur Verteidigung der Pressefreiheit und des Rechts unseres Volkes, seine Stimme in der Welt zu erheben, zu unterstreichen.
Abschließend betonte sie, dass die Teilnahme ein klares Signal dafür sei, dass der palästinensische Journalismus die Stimme der Wahrheit bleiben werde und dass der Lebenswille stärker sei als alle Versuche der Unterdrückung und des Mundtotmachens.
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