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Die Unabhängige Ständige Menschenrechtskommission der Organisation für Islamische Zusammenarbeit ruft zu internationalen Maßnahmen auf, um die Rechte und die Würde von Menschen afrikanischer Abstammung zu fördern.

Dschidda (UNA) – Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen afrikanischer Abstammung würdigt die Unabhängige Ständige Menschenrechtskommission der Organisation für Islamische Zusammenarbeit ihr reiches Erbe, ihre Widerstandsfähigkeit und ihre wertvollen Beiträge im Laufe der Geschichte zur Entwicklung der Gesellschaften und zur Bereicherung der menschlichen Zivilisation.

Die Kommission bekräftigte, dass Rassismus und Rassendiskriminierung eine eklatante Verletzung der Menschenwürde darstellen und die Grundprinzipien der Gleichheit und Nichtdiskriminierung untergraben. In diesem Zusammenhang bekräftigte die Kommission die Rechte von Menschen afrikanischer Abstammung auf Gleichheit vor dem Gesetz, Gerechtigkeit, Chancengleichheit, sinnvolle Teilhabe und nachhaltige Entwicklung gemäß der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, dem Internationalen Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung und anderen einschlägigen Rechtsrahmen.

Die Autorität bekräftigte, dass der Islam die Menschenwürde und die Gleichheit aller Menschen verankert und jede Form der Diskriminierung aufgrund von Rasse, Hautfarbe oder ethnischer Herkunft ablehnt. Diese Prinzipien wurden vom Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) in seiner Abschiedspredigt bekräftigt, in der er die Gleichheit aller Menschen begründete und erklärte, dass das Kriterium für die Unterscheidung zwischen ihnen die Frömmigkeit sei.

Die Organisation rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihre Anstrengungen zur Bekämpfung von Rassismus und Rassendiskriminierung zu intensivieren, deren strukturelle Ursachen und kumulative Auswirkungen anzugehen, Verantwortlichkeit sicherzustellen und wirksame Abhilfemaßnahmen zu ergreifen sowie umfassende Gesetze und Richtlinien zu verabschieden, die Gleichstellung und Chancengleichheit fördern. Sie forderte die Medien zudem nachdrücklich auf, rassistische Stereotype und Hassreden zu bekämpfen und Menschen afrikanischer Abstammung eine Plattform zu bieten, um ihre Meinungen zu äußern und ihre Beiträge und Leistungen hervorzuheben.

Die Kommission bekräftigte ihr Engagement für die Fortsetzung der konstruktiven Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, um Zusagen in praktische Maßnahmen und konkrete Ergebnisse umzusetzen und die gemeinsamen Anstrengungen zum Aufbau von Gesellschaften zu verstärken, die auf Menschenwürde, Gleichheit, Gerechtigkeit und gegenseitigem Respekt beruhen.

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