Kasan (UNA) – Der Generaldirektor der Union der OIC-Nachrichtenagenturen (UNA), Professor Mohammed bin Abdulrab Al-Yami, bekräftigte, dass das, was Russland mit seinen alten kulturellen und religiösen Komponenten mit der islamischen Welt verbindet, über politische und wirtschaftliche Interessen hinausgeht und ein System gemeinsamer menschlicher Werte bildet, das auf Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Toleranz und Achtung der Menschlichkeit beruht.
Dies geschah während einer Rede, die Al-Yami auf dem Strategischen Visionstreffen „Russland – Islamische Welt“ 2026 in Kasan hielt, in Anwesenheit des Präsidenten der Republik Tatarstan und Vorsitzenden der Strategischen Visionsgruppe „Russland – Islamische Welt“, Rustam Minnikhanov, sowie einer Reihe von Beamten, Medienvertretern und Intellektuellen.
Al-Yami brachte den Stolz der UNA-Union auf ihre fortgesetzte Zusammenarbeit mit der Strategic Vision Group zum Ausdruck und merkte an, dass diese Zusammenarbeit das gemeinsame Engagement für die Förderung des Dialogs und des Verständnisses zwischen Völkern und Kulturen widerspiegelt.
Er erklärte, dass die gemeinsamen Werte zwischen Russland und der islamischen Welt eine solide Grundlage für die Zusammenarbeit und eine nachhaltige Partnerschaft darstellen, und betonte, dass diese Werte nicht einer bestimmten Religion oder Nation vorbehalten seien, sondern vielmehr ein gemeinsames menschliches Erbe darstellten.
Er wies darauf hin, dass die Republik Tatarstan ein einzigartiges Modell des Zusammenlebens und der Harmonie biete, in dem die islamische Zivilisation auf die russische Identität im Rahmen von Offenheit, Verständnis und kultureller Vielfalt trifft, wodurch diese Erfahrung eine positive Botschaft für multikulturelle und multireligiöse Gesellschaften darstelle.
Al-Yami bekräftigte seinen Dank an den Präsidenten der Republik Tatarstan für die Annahme des Programms „Kasaner Medienstadt 2027“ als Teil eines gemeinsamen Programms mit der UNA-Union mit dem Ziel, eine führende russisch-islamische Plattform zu schaffen, die sich mit der Entwicklung der Medienarbeit, der Förderung des interkulturellen Dialogs und der Verbreitung der Werte des Friedens und der Verständigung befasst.
Er betonte, dass die Aussichten auf Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten dazu beitragen könnten, den Erfahrungsaustausch in den Bereichen Bildung und Kultur zu intensivieren, gemeinsame Initiativen zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus zu unterstützen und die Werte der Mäßigung und Toleranz zu verbreiten, darüber hinaus Wirtschaftsprojekte, insbesondere in den Bereichen Infrastruktur und erneuerbare Energien, sowie die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit und den Austausch von Forschungs- und Innovationserfahrungen zu fördern.
Zum Schluss äußerte der Generaldirektor der UNA seine Hoffnung auf eine bessere Zukunft der Partnerschaft, Koordination und gemeinsamen Aktionen, die den Völkern beider Seiten dienen und die historischen Beziehungen zwischen Russland und der islamischen Welt stärken werden.
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