
New York (UNA/WAFA) – Das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) gab am Dienstag bekannt, dass seit dem Inkrafttreten des Waffenstillstandsabkommens im Gazastreifen am 10. Oktober mehr als 470 Menschen in Richtung Nord-Gaza vertrieben wurden.
Das UN-Büro erklärte in einer Erklärung, dass palästinensische Familien in Gaza weiterhin in ihre zerstörten Häuser zurückkehren, trotz der Gefahren, die viele Gebäude umgeben, der Verbreitung nicht explodierter Kampfmittel und des dringenden Bedarfs an Wasser, Nahrungsmitteln und grundlegenden Dienstleistungen.
Er berichtete, dass sich die Palästinenser in Gaza in den vergangenen zwei Tagen weiterhin im gesamten Gazastreifen bewegt hätten. Seit dem Waffenstillstand seien laut der Website der UN News mehr als 470 Bewegungen nach Norden registriert worden.
OCHA stellte fest, dass weiterhin Hilfsgüter in den Gazastreifen gelangen, und gab an, dass am Freitag und Samstag mehr als 300 mit Hilfsgütern beladene Lastwagen den Gazastreifen passierten, die meisten davon über den israelischen Grenzübergang Kerem Shalom.
In einer damit zusammenhängenden Entwicklung erklärte UN-Sprecher Stéphane Dujarric, dass die UN-Partner ihre Arbeit zur Eindämmung der Bedrohung durch nicht explodierte Kampfmittel im Gazastreifen fortsetzten und warnte vor dieser Gefahr, insbesondere da die Bewohner des Gazastreifens in ihre Häuser zurückkehren.
Er berichtete, dass humanitäre Helfer seit dem 7. Oktober 2023 150 Vorfälle mit explosiven Kampfmitteln registriert hätten, bei denen es zu Verletzungen, auch bei Kindern, gekommen sei.
Obwohl der Krieg beendet ist, sind noch etwa 20 nicht explodierte israelische Granaten und Raketen im Gazastreifen verblieben, die eine direkte und reale Bedrohung für das Leben der 2.4 Millionen Palästinenser im Gazastreifen darstellen.
Er warnte die Palästinenser davor, nicht explodierte Munition oder verdächtige Gegenstände zu manipulieren.
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