
Dschidda (UNA) – Die Union der Nachrichtenagenturen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (UNA) verurteilte die Ermordung des Al-Jazeera-Mubasher-Korrespondenten, des palästinensischen Journalisten Mohammed Samir Washah, nach einem gezielten Angriff der israelischen Besatzungstruppen auf ein ziviles Fahrzeug im Herzen von Gaza-Stadt am Mittwoch, dem 8. April 2026.
Die Union äußerte ihre Besorgnis über die fortgesetzten gezielten Angriffe und Ermordungen palästinensischer Journalisten durch die Besatzungsmacht bei der Ausübung ihrer Tätigkeit unter Anwendung wiederholt brutaler Methoden. Sie wies darauf hin, dass erst kürzlich, genauer gesagt am 21. Januar 2026, drei Journalisten infolge einer Razzia, die sich gegen ihr Fahrzeug in der Stadt Al-Zahra im zentralen Gazastreifen richtete, ermordet wurden, nämlich: Abdul Raouf Shaath, Anas Ghneim und Muhammad Salah Qashta.
Die Gewerkschaft betonte, dass die Ermordung palästinensischer Journalisten ein Verbrechen sei, das die Beharrlichkeit der Besatzungsmacht widerspiegele, jeden ins Visier zu nehmen, der eine Kamera oder einen Stift bei sich trägt, und zwar im Kontext einer gefährlichen und systematischen Eskalation gegen die Medien. Sie merkte an, dass der Anstieg der Zahl der getöteten palästinensischen Journalisten auf 262 eine klare Kriegserklärung an die Medien und ein eklatanter Verstoß gegen internationale Konventionen sei, der ein dringendes Handeln der internationalen Gemeinschaft erfordere.
„Yona“ spricht der Familie des Märtyrers und seinen Kollegen sowie den Familien aller getöteten Journalisten ihr Beileid aus.
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