Organisation der Islamischen Zusammenarbeit

Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit und der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen stellen einen strategischen Aktionsplan (2026-2030) zur Stärkung der humanitären Hilfe vor.

Jeddah (UNA) – Als Zeichen für die Tiefe der internationalen Zusammenarbeit und Partnerschaften unterzeichneten Botschafter Tariq Ali Bakheet, stellvertretender Generalsekretär für humanitäre, soziale und kulturelle Angelegenheiten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, und Dr. Khaled Khalifa, leitender Berater und Vertreter des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen für die Staaten des Golf-Kooperationsrats, einen neuen strategischen Aktionsplan für die nächsten fünf Jahre.

Der Plan, der sich von 2026 bis 2030 erstreckt, zielt darauf ab, die bestehende Partnerschaft zu institutionalisieren und weiterzuentwickeln und dabei auf der Tradition der historischen Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten aufzubauen, die bis zum Abkommen von 1988 zurückreicht.

Dieser Schritt knüpft an die in der Vergangenheit erzielten Erfolge an und zielt darauf ab, die gemeinsamen Anstrengungen zur Bewältigung der wachsenden humanitären Herausforderungen aufeinander abzustimmen.

Das neue Abkommen konzentriert sich auf mehrere wichtige Bereiche, darunter Feldunterstützungsprogramme und die Bereitstellung effektiver und nachhaltiger humanitärer Hilfe für Flüchtlinge und Binnenvertriebene in den bedürftigsten Gebieten, den Austausch von technischem Fachwissen und die Steigerung der Effizienz des humanitären Personals auf beiden Seiten sowie die Vereinheitlichung von Visionen und Prioritäten, um eine schnellere und effektivere Reaktion auf humanitäre Krisen zu gewährleisten.

Beide Seiten bekräftigten, dass dieser Plan einen qualitativen Sprung in der gemeinsamen Arbeit darstellt, da er die geografische Reichweite der Organisation in der islamischen Welt mit der langjährigen internationalen Erfahrung des Hochkommissars verbindet und somit die Fähigkeit beider Parteien stärkt, innovative und umfassende humanitäre Lösungen anzubieten.

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