
Dschidda (UNA/KUNA) – Der kuwaitische Außenminister Abdullah Al-Yahya schloss sich der Delegation des Staates Kuwait an, die an der 22. außerordentlichen Sitzung des Rates der Außenminister der Mitgliedstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit teilnahm, die der Erörterung der Entwicklungen in der Bundesrepublik Somalia gewidmet war.
Das kuwaitische Außenministerium erklärte am Samstag in einer Stellungnahme, dass das Treffen in Jeddah, Saudi-Arabien, im Anschluss an die Ankündigung der israelischen Besatzungsmacht stattfand, die sogenannte Region „Somaliland“ als unabhängigen Staat anzuerkennen, und dass an dem Treffen die Außenminister der Mitgliedstaaten und Vertreter der betroffenen Parteien teilnahmen.
In der Erklärung hieß es, das Treffen habe die uneingeschränkte Unterstützung für die Bundesrepublik Somalia bekräftigt und den Respekt vor ihrer Souveränität, territorialen Integrität und Einheit betont sowie jegliche Handlungen oder Praktiken abgelehnt, die die Einheit und Souveränität Somalias untergraben würden.
Er wies darauf hin, dass die Minister betonten, dass jede einseitige Anerkennung eines separaten Territoriums einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht und einschlägige Resolutionen der Vereinten Nationen darstelle und eine direkte Bedrohung für die regionale Sicherheit und Stabilität darstelle, wodurch die Bemühungen um Frieden und Stabilität am Horn von Afrika untergraben würden.
Der Staat Kuwait bekräftigte außerdem seine Unterstützung für die Schwesterrepublik Somalia und seine Unterstützung in allen Angelegenheiten, die deren Einheit, Souveränität und Stabilität wahren.
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