
Dschidda (UNA) – In ihrer Rede während des neunten jährlichen Koordinierungstreffens der Institutionen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit bekräftigte Frau Latifa Bouabdellaoui, Generaldirektorin des Islamischen Zentrums für Handelsentwicklung, dass die angeschlossenen Einrichtungen der Organisation im Jahr 2025 ein positives Ergebnis ihrer Aktivitäten vorweisen konnten.
Bouabdellaoui erklärte im Namen der Organe der Organisation, dass der Internationale Fonds für die Entwicklung der Leibeserziehung und des Sports (FIDEPS), das Statistische, Wirtschaftliche und Soziale Forschungs- und Ausbildungszentrum für islamische Länder (SESRIC) und der Unterausschuss für Handel und Investitionen (TISC) eine sehr zufriedenstellende Umsetzungsquote erreicht hätten, was eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr darstelle.
Sie merkte an, dass etwa 75 % der Aktivitäten abgeschlossen oder im Gange seien und verschiedene Bereiche wie Armutsbekämpfung, Ernährungssicherheit, Verkehr, Tourismus, Handel und Investitionen sowie die Überwachung der Umsetzung der COMCEC-Beschlüsse umfassten. Die übrigen Aktivitäten wurden verschoben oder stehen noch aus.
Al-Bouabdalawi ging auf die wichtigsten Herausforderungen ein, mit denen die Arbeit der Agenturen konfrontiert ist, darunter die Verschiebung einiger Programme, fehlende Finanzmittel und die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit zwischen den technischen Agenturen in den Mitgliedstaaten zu verbessern. Er betonte, dass diese Herausforderungen die Umsetzung der Programme, die aus den Beschlüssen des Rates der Außenminister, des COMCEC und der sektoralen Ministertreffen hervorgehen, unmittelbar beeinträchtigen.
Sie fügte hinzu: „Vor diesem Hintergrund empfehlen wir, die Koordinierung der Aktivitäten zu stärken, die Beteiligung der Mitgliedstaaten an der Umsetzung der Programme zu erhöhen, die Unterstützung der Islamischen Entwicklungsbank (IsDB) für unsere verschiedenen Programme zu intensivieren und darüber hinaus die noch ausstehenden Beiträge der Länder zu begleichen, die dies noch nicht getan haben.“
Mit Blick auf die Pläne für 2026 bestätigte Al-Bouabdellawi, dass das Zentrum in Abstimmung mit den zuständigen Institutionen ein ehrgeiziges und integriertes Programm erarbeitet habe, das den Bedürfnissen der Mitgliedstaaten entspreche und zur Erreichung der im Aktionsplan der OIC festgelegten gemeinsamen Ziele beitrage. Er fügte hinzu, dass sich die Arbeitsbemühungen in der nächsten Phase auf die Stärkung der Koordinierungsmechanismen konzentrieren würden, um effektivere Ergebnisse zu erzielen.
Abschließend betonte sie, dass die Verwirklichung dieser Ziele und die Erfüllung der Erwartungen der Mitgliedstaaten weitere Unterstützung seitens des Sekretariats erfordern, insbesondere um die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Finanzierung von Aktivitäten und der Mobilisierung von Beiträgen der Mitgliedstaaten zu bewältigen.
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