
Dschidda (UNA) – Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat die israelischen Äußerungen, die darauf abzielen, den Grenzübergang Rafah in eine Richtung zu öffnen, um die palästinensische Bevölkerung aus dem Gazastreifen gewaltsam zu vertreiben, entschieden zurückgewiesen und verurteilt. Sie betonte, dass eine Zwangsvertreibung ein Kriegsverbrechen und einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht und das humanitäre Völkerrecht darstellt.
Die Organisation rief die internationale Gemeinschaft, insbesondere den UN-Sicherheitsrat, dazu auf, ihren Verpflichtungen nachzukommen und Druck auf die israelische Besatzungsmacht auszuüben, damit die Umsetzungsphasen des „Präsident Trump-Plans“ so abgeschlossen werden, dass die dauerhafte und sichere Öffnung des Grenzübergangs Rafah in beide Richtungen gewährleistet, die Bewegungsfreiheit und die angemessene und ungehinderte Lieferung humanitärer Hilfe garantiert, ein sofortiger und umfassender Waffenstillstand erreicht und das Leid des palästinensischen Volkes beendet wird.
Die Organisation warnte davor, dass die Fortsetzung der Aggression, der Verstöße und der Verbrechen der israelischen Besatzungsmacht eine Bedrohung für die regionale und internationale Sicherheit und Stabilität darstellt.
Sie betonte die Notwendigkeit, die internationalen Bemühungen um einen gerechten, umfassenden und dauerhaften Frieden fortzusetzen, mit dem Ziel, die israelische Besatzung zu beenden und die Zwei-Staaten-Lösung umzusetzen, die zur Verwirklichung der Souveränität des unabhängigen palästinensischen Staates mit Ostjerusalem als Hauptstadt in den Grenzen vom 4. Juni 1967 gemäß den einschlägigen Resolutionen der Vereinten Nationen führen soll.
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