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Saudi-Arabien verurteilt aufs Schärfste die kriminellen Angriffe der Schnellen Unterstützungskräfte auf das Militärkrankenhaus Al-Kuweik, auf einen Hilfskonvoi des Welternährungsprogramms und auf einen Bus mit vertriebenen Zivilisten.

Riad (UNA/SPA) – Das saudische Außenministerium verurteilte die kriminellen Angriffe der Schnellen Unterstützungskräfte auf das Militärkrankenhaus Al-Kuweik, einen Hilfskonvoi des Welternährungsprogramms und einen Bus mit Binnenflüchtlingen aufs Schärfste. Bei diesen Angriffen wurden Dutzende unbewaffnete Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, getötet und Hilfseinrichtungen sowie Konvois in den Bundesstaaten Nord- und Süd-Kordofan beschädigt.
Das Königreich bekräftigte, dass diese Handlungen unter keinen Umständen zu rechtfertigen seien und einen eklatanten Verstoß gegen alle humanitären Normen und einschlägigen internationalen Abkommen darstellten.
Das Königreich forderte die Rapid Support Forces auf, diese Verstöße unverzüglich einzustellen und ihrer moralischen und humanitären Pflicht nachzukommen, die Lieferung von Hilfsgütern an Bedürftige gemäß internationalem und humanitärem Recht sowie gemäß der am 11. Mai 2023 unterzeichneten Jeddah-Erklärung (Verpflichtung zum Schutz der Zivilbevölkerung im Sudan) sicherzustellen.
Das Königreich bekräftigte seine Position, in der es die Einheit, Sicherheit und Stabilität Sudans, die Notwendigkeit der Erhaltung seiner legitimen Institutionen und die Ablehnung ausländischer Einmischung sowie der fortgesetzten Einreise illegaler Waffen, Söldner und ausländischer Kämpfer durch einige Parteien forderte, obwohl diese Parteien ihre Unterstützung für eine politische Lösung bekräftigt hatten. Dieses Verhalten trägt maßgeblich zur Verlängerung des Konflikts und zur Verschärfung des anhaltenden Leidens des sudanesischen Volkes bei.
(Enden)

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