
Kairo (UNA/QNA) – Die Liga der Arabischen Staaten verurteilte aufs Schärfste den Angriff auf humanitäre Hilfskonvois und Helfer im sudanesischen Bundesstaat Nord-Kordofan, bei dem es zu Todesfällen und zur Zerstörung von Lebensmittelvorräten kam, die für die belagerte Zivilbevölkerung unter extrem schwierigen humanitären Bedingungen bestimmt waren.
In einer heutigen Erklärung bezeichnete die Weltgemeinschaft diesen Angriff als ein schweres Kriegsverbrechen gemäß dem humanitären Völkerrecht, welches die gezielte Tötung von Zivilisten und die Entziehung ihrer Lebensgrundlagen unter Strafe stellt. Sie betonte die Notwendigkeit, die Verantwortlichen für diese Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen, der Straflosigkeit ein Ende zu setzen und Zivilisten, humanitären Helfern und Hilfseinrichtungen im Sudan umfassenden Schutz zu gewährleisten.
Sie fügte hinzu, dass das sudanesische Volk, das infolge des Konflikts schwere Lasten zu tragen habe, das volle Recht auf Sicherheit und Stabilität habe und dass seine legitimen Bestrebungen nach einem menschenwürdigen Leben erfüllt würden. Sie betonte, dass sie ihre Bemühungen mit ihren regionalen und internationalen Partnern fortsetzen werde, um die Gewalt zu beenden und einen umfassenden politischen Prozess zu unterstützen, der den Konflikt beendet, die Einheit Sudans und seiner nationalen Institutionen wahrt und die Würde seines Volkes schützt.
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