
Dschidda (UNA) – Die Unabhängige Ständige Menschenrechtskommission der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) bekräftigte am Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk ihre volle Solidarität mit diesem und forderte die internationale Gemeinschaft auf, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um den schweren Menschenrechtsverletzungen ein Ende zu setzen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und unverzüglich humanitäre Hilfe zu leisten.
Sie erklärte, dass das palästinensische Volk seit mehr als siebzig Jahren mit einer ununterbrochenen Reihe schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen konfrontiert sei, darunter Zwangsvertreibung, Siedlerkolonialismus, Kollektivstrafen, willkürliche Verhaftungen sowie die erdrückende Belagerung und die weitverbreitete Zerstörung ziviler Infrastruktur, was zu beispiellosem menschlichem Leid geführt habe, insbesondere unter Frauen, Kindern und älteren Menschen.
Die Kommission verurteilte die fortgesetzten Militärangriffe, die Behinderung des Zugangs zu humanitärer Hilfe und die Unterbrechung grundlegender Dienstleistungen und betonte die Notwendigkeit, die Verantwortlichen für Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Rechenschaft zu ziehen, einen sofortigen und sicheren Zugang zu Hilfe zu gewährleisten und medizinisches Personal, humanitäre Helfer und Journalisten zu schützen.
Als Teil ihrer Unterstützung für humanitäre Bemühungen kündigte die Behörde an, am 15. Dezember 2025 in Jeddah einen „Hochrangigen Dialog zur Einbindung der Jugend in humanitäre Bemühungen für die Nachkonfliktphase: Friedenssicherung und Entwicklung“ zu veranstalten, um zur Stärkung der Rolle der Jugend beim Wiederaufbau und beim Aufbau einer stabileren Zukunft beizutragen.
Sie bekräftigte, dass das Recht des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung und auf die Errichtung eines unabhängigen, souveränen Staates mit Jerusalem als Hauptstadt ein unveräußerliches und nicht verhandelbares Recht sei, das durch die Regeln des Völkerrechts und Resolutionen der Vereinten Nationen garantiert werde.
Die Behörde rief in ihrer Erklärung die internationale Gemeinschaft, humanitäre und Medieninstitutionen sowie zivilgesellschaftliche Organisationen dazu auf, ihre Anstrengungen zur Unterstützung Palästinas zu bündeln und dem palästinensischen Volk in seinem legitimen Kampf um die Erlangung seiner Rechte und um Frieden, Gerechtigkeit und Unabhängigkeit beizustehen.
(Enden)



